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M 931 mit M 969A1 Tankauflieger, Maßstab 1:87, Roco-Minitanks
Nachdem Roco schon die Sattelzugmaschine M 931 mit dem 40-Tonnen-Tieflader herausbrachte, ist nun eine passende Kombination mit dem 5000 Gallon-Tankauflieger auf dem Markt. Kurz etwas
zu den Originalfahrzeugen:
Der Tankauflieger M 969A1 ersetzte ab Ende der 80er Jahre die älteren M 131 Tankauflieger, da diese den höheren Sicherheitsanforderungen nicht mehr entsprachen. Die beiden anderen Auflieger der Typen M 970 und M 967 unterscheiden sich vom M 969A1 nur durch das Fehlen der zusätzlichen hinteren Aufstiegsleiter und dem großen Schlauchtrommelkasten auf der linken Anhängerseite. Frühe Ausführungen des M969A1-Aufliegers haben ebenfalls keine Aufstiegsleiter und keine Klappen vor dem Schlauchtrommelkasten. Diese Ausführung war überwiegend im MERDC-Anstrich oder einfarbig Forest-Green zu sehen. Ende 1997 wurde in Deutschland die verbesserte M 969A2-Version eingeführt. Diese Ausführung besitzt weitere interne und externe Be- und Entfüllanschlüsse, Radialreifen mit Straßenprofil und einen einfarbigen Tarnanstrich in Forest-Green. Des weiteren ist die Gefahrgutbeschilderung in US-Norm ausgeführt. Doch nun zum
Modell:
Der Tankauflieger ist soweit sehr schön, ich habe nur die fehlende Aufstiegsleiter am Heck aus Draht und Sheet ergänzt und die seitlichen Begrenzungsleuchten dem Vorbild entsprechend geändert. Ebenfalls sollte man die Reserveradhalterung am Heck des Aufliegers entfernen, weil man sonst das Reserverad nicht mehr zwischen den Tank und die Leiter bekommt. Bei meinem Modell habe ich die hinteren Schmutzfänger ebenso wie die 3 Sprossen an der vorderen Leiter entfernt und die Versorgungsanschlüsse an der Vorderseite des Aufliegers mit Plastikstückchen ergänzt. Lackiert habe ich das Gespann im NATO-3-Farb-Tarnstrich, bestehend aus Bronzegrün, Teerschwarz und Lederbraun. Die Umsetzung des Tarnanstriches erfolgte mittels der Originaltarnpläne und Fotos. Für den Grundanstrich verwendete ich ein mit etwas Weiß aufgehelltes Bronzegrün von Roco, danach folgte das Lederbraun und erst zum Schluss das Teerschwarz. Das Braun und das Schwarz habe ich mit dem Pinsel aufgetragen. Nach kurzer Antrocknungszeit (ca. 5 Min) habe ich die Ränder der einzelnen Flecken mit einem dünnen Pinsel und etwas Verdünnung vorsichtig verwischt. Das klingt mühsam, erzeugt aber den realistischen aussehenden, gespritzten Farbauftrag. Die Tankwagenbeschriftungen sind in der Regel in Schwarz ausgeführt, wenn jedoch die Schrift ein schwarzes Tarnfeld berührt, wird diese in Bronzegrün oder Lederbraun fortgesetzt. Da die Tankwagenbeschriftungen der Firmen Roco und Lindenberg diese Schriftform nicht ermöglichen, habe ich alle Beschriftungen per Hand ausgeführt. Um ein gerades Schriftbild zu erhalten, wurde die Ober- und Unterkante der Schrift mit Tesafilm abgeklebt. Ebenso habe ich die sandfarbigen Felder für die Bumper-Codes einzeln abgeklebt und mit Testors "Sand" lackiert. Weitere Warn- und Hinweistafeln entstammen dem Tankwagenbeschriftungssatz Nr. 373 von Roco. Die Bumper-Codes selbst stellte ich ebenfalls aus dem Roco-Satz Nr. 386 zusammen. Nach der Detailbemalung folgte ein vorsichtiges Drybrushing mit heller Erdfarbe. Mit dieser Farbe wurde auch die Bereifung dem Vorbild entsprechend bemalt. Die zusammengerollten Tarnnetze auf dem Tankauflieger entstanden aus einer Nylonstrumpfhose, die vorderen Gepäckstücke liegen dem ABC-Abwehr-Fuchs von Roco bei. Die Versorgungsleitungen der Sattelzugmaschine habe ich aus zusammengedrehten 0,2mm Kupferdraht dargestellt. Zum Schluss klebte ich das gesamte Gespann auf ein 3mm dickes Holzbrettchen mit den Maßen 18 x 4,5cm. Den Betonpistenkarton von Verlinden benutzte ich zur Darstellung des Betonbodens eines Motorpools. Begrenzungsmarkierungen entstanden aus Abreibebögen. Die obligatorische Ölauffangwanne unter dem LKW entstand aus Plastic-Sheet, der Unterlegkeil ist aus einem Roco-Zubehörsatz. Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass Roco oder andere HO-Modellhersteller noch weitere Auflieger für die Sattelzugmaschine herausbringen und wir somit auch andere Sattelzugkombinationen in unsere Sammlung aufnehmen können. Oliver Kroh Mein Dank geht
an
Literaturhinweise: - Technical Manuals
5-ton Series of Trucks
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